Projektstart GlobalFoundries Dresden
Dresden hat sich als führender Standort in der Halbleiterindustrie in Deutschland etabliert. Die aktuell hohe Investitionsbereitschaft von Chipherstellern am Standort zeigt ein starkes und langfristiges Engagement in den Ausbau der Halbleiterfertigung und -innovation. Ein großer Investor und führender Auftragsfertiger ist GlobalFoundries Dresden. Dieser plant bis 2028 seine Chipproduktion auf über 1 Million Wafer pro Jahr auszubauen. Um dies effizient realisieren zu können, sind weitere Forschung und Kompetenzbündelung notwendig.
Im Rahmen der von der EU geförderten Initiative „IPCEI Microelectronics and Communication Technology (ME/CT)“ startete der Halbleiterhersteller nun eine weitere zukunftsträchtige Kooperation mitderDatabase Technology Research Group der TU Dresden und der GWT-TUD GmbH.
Ziel des gemeinsamen Vorhabens „Overarching Process Dependencies“ ist die Vorhersage und rechtzeitige Minimierung von Qualitätsrisiken in der Halbleiterfertigung. Der Schwerpunkt ist die Vermeidung von Problemen bei den Kunden. Um dies zu erreichen, sollen die potenziellen Risiken kritischer Fertigungsschritte engmaschig überwacht und verdächtige Wafer schon während des Fertigungsprozesses aussortiert werden.
Das Forschungsvorhaben läuft bis Ende Dezember 2027.
Die GWT freut sich, zum Wachstum und der Wettbewerbsfähigkeit der Mikroelektronik am Standort Dresden beizutragen.